Dienstag, 4. August 2009

Chapter IV: Ubud (still Bali....)

where the heroine of the story meets a middle-aged bintang share holder/bestselling author, does not go to permuteran and learns about operating someone on the stomache with a screwdriver


Angekommen in Ubud! Ubud ist angeblich eine Kuenstlerstadt, das ist auch sofort sichtbar wenn man hierher kommt: ueberall sind kleine gallerien die dieselben, abgrundtief haesslichen bilder verkaufen. zum beispiel ein bild von michael jackson, oder von einer gans mit kokosnuss auf dem kopf.
Das momentane highlight in ubud ist die unglaublich volle, sehr stark frequentierte bonsai ausstellung auf dem lokalen fussballfeld (...).
an unserem zweiten tag in ubud haben wir uns einen scooter geliehen, mit denen "cruist" man hier elegant durch die gegend, so auch wir. roemer, jurian und ich sind also zwischen tempel und reisfeldern herumgeduest, waehrend angelique und will mit dem fahrrad und guide unterwegs waren. war super, weil wir echt japanisch sightseeing gemacht haben (aussteigen, foto machen, weiterfahren). wir haben so die elephantengrotte gesehen (da sind uebrigens keine elephanten drin, so wie jurian glaubte...) und noch einen tempel, gunung kawi, und viel umgebung. am nachmittag sind wir dann im zentrum gelandet, haben dort ein bisschen shopping und viel bargaining betrieben und sind dann in ein vom lonely planet empfohlenes warung (so im stil von cafehaus, aber essen gibts auch da) gegangen.
dort haben wir uns wegen platzmangel neben zwei mittelaelterliche maenner gesetzt, die schon heftig am bintang trinken waren (das ist die lokale biermarke), angeblicherweise, weil der eine aktien an bintang haelt (deswegen auch der uebermaessige konsum). unser abendessen wurde begleitet von rufen im stil von "Oh, sie probiert das ketchup! hey (indonesischer name), bring die neue flasche! sie studiert jus!" und "die wuerstel wuerde ich hier nicht essen. siehst du die katze da? na, wie du meinst, probiers halt" usw.
der eine mann war aus schottland und beschaeftigt mir ankauf und verkauf von ketten, davor war er reisejournalist und dazwischen ist er sicher irgendwas anderes, und der andere mann, aus neuseeland, behauptete vieles, unter anderem, dass er beim militaer war, in den krieg gezogen ist, bintang-aktionaer sei, und zu guter letzt dass er bestselling non-fiction author sei. Damit ihm recht geschieht muss ich auch noch erwaehnen, dass er sich bei den indonesischen frauen zumindest als playboy versteht. wir haben uns jedenfalls unter vielen lachanfaellen seine schimpftiraden auf frauen, verschiedenste voelker, dumme menschen, intelligente menschen und das leben im allgemeinen angehoert und - zum vergnuegen des schotten - ab und zu gekontert. nachdem er uns seinen buchtitel nicht verraten wollte (oder es war wirklich "Thats none of your fucking business"), dafuer aber sein gehalt, sind wir richtung hotel abgerauscht.
unser dritter tag in ubud begonn mit der ueberraschung, dass wir tatsaechlich bleiben koennen, denn das reisebuero hat einen fehler bei der buchung gemacht, und wollte uns noch 2 tage kreuz und quer ueber die insel schicken. deshalb haben eine touristenrundfahrt mit dem driver gemacht, der uns ohnehin haette fahren sollen. die rundfahrt war nicht so spannend, der traditionelle balinesische feuertanz eher eine interessante version von beatboxing, dafuer hat unser fahrer begonnen, ueber die magischen kraefte in bali zu sprechen, was herausragend lustig war. vor allem lustig, weil er so komisch gesprochen hat: sein englisch war zwar gut, aber in dem moment, indem er so richtig in fahrt kam, gingen ihm die englischen woerter aus. deswegen war bauch nicht stomach, sondern "stomatsch" und so.
sein onkel, also nicht sein onkel, sondern ein anderer onkel (??!), hatte bauchweh, und da ist er zum lokalen "holy man" gegangen, um zu fragen, was es sein kann. der hat ihn im kreis der familie auf den tisch gelegt, mit dem schraubenzieher den bauch geoeffnet (so mutsch blaad! so mutsch! on arms and on hands and then wasch it in toilaeet, so mutsch!), und hat dort ein kleines tuch gefunden mit arabischen schriftzeichen darauf (omg!), und einen rostigen nagel. dann ist er mit der hand ueber die wunde gefahren, und alles war wieder gut.
auch seine frau hatte ein problem, naemlich das baby wollte nicht trinken, from se braest. da war naemlich schwarze magie drinnen. und nachdem der holy man ihre brust wieder besaenftigt hat, war das baby wieder gluecklich. mhm.
es ist auch so, fallen einem die zaehe aus (se tits! se tits! lachtirade im auto), geht man zum holy man und eventuell macht der, dass sie wieder staerker werden, oder er macht dass sie alle ausfallen, se tits.


wie dem auch sei, heute waren wir nur bei der massage, im salon caroline (ja, echt! :) ) und haben sonst gelesen und nicht viel gemacht.
morgen fahren wir mit dem gili cat nach gili trawangan, angeblich die drogeninsel, da keine motorisierten fahrzeuge und auch keine polizei. bin schon gespannt. der komische neuseelaender hat gemeint, wir sollten crystal meth, auch ice oder ace genannt, war bei seinem akzent nicht erkennbar, ausprobieren, man haette den besten sex mit dem zeug. roemer hat gleich grosse augen bekommen :) ich glaube, ich werde mich im hotelzimmer einsperren.

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