Samstag, 1. August 2009

Chapter III: Bali Teil 1 und Flores

where the heroine of the story dines on the beach, flies with a Fokker 50 and burns her behind while snorkeling


Angekommen in Bali haben wir in Kuta (das ist dort DIE Partylocation mit den Bomben 2002) eingecheckt und sind voll Freude an den Strand gelaufen: Boese Ueberraschung, ueberall abgebrochene Korallen und dreck am strand (und mit dreck meine ich plastik becher, essensreste und was man sich so unter dreck vorstellen kann)! Deswegen haben wir uns 180Grad gedreht und den Pool ausprobiert. Der pool war zwar nett, allerdings bevoelkert mit lauter kleinen dicken schreienden kindern (vater dick, sohn dick, beide ein tshirt an mit werbung fuer die lokale biermarke!!). in bali scheint es chique zu sein, komplett sonnenverbrannt herumzulaufen. arg!!
deswegen haben wir uns ein bier an der wasserbar gegoennt, happy hour, was auch total in die hose ging: neben der wasserbar ist das kinderplantschbecken, und regelmaessig ergoss sich ein schauer wasser ueber uns. also sind wir wieder in unser zimmer gefluechtet um uns fuers essen fertig zu machen, da sind wir naemlich einem tipp einer hollaenderin gefolgt, die will und angelique kennengelernt haben. Mit dem auto sind wir richtung flughafen geflogen, und haben dort in der naehe am strand seafood gegessen. das war nicht nur gut, sondern auch das ambiente war sagenhaft! Ohne Jurians eltern und bruder waere es fast romantisch gewesen ;)
lauter kleine tische am strand, ueberall kleine lichter, meer im hintergrund und sand zwischen den fuessen: so haben wir uns das mit bali eigentlich vorgestellt.
Am naechsten tag sind wir mit einer kleinen Fokker 50 nach Labuan Bajo geflogen, aber zuerst mussten wir uns beim Check in wiegen, weil es in labuan bajo keine moeglichkeit gibt, das flugzeug aufzutanken, deswegen muss es beim hinflug schon genug benzin mithaben. Scary!!
in Labuan Bajo angekommen wurden wir zum hafen gebracht, dort haben wir ersten kontakt mit unserem schiff gemacht: Sah aus wie eine kleine schwimmende box. die crew war fuer das kleine boot vollkommen ueberbesetzt, doppelt so viele leute wie wir, dafuer (eben indonesier) alle halb so gross wie wir.
mit dem boot sind wir 2,5h ueber das meer getuckert, um da in rinca ("rintscha") anzulegen und die komodowarane anzusehen. wir haben auch ziemlich viel von denen gesehen, schirche dinger!
nach unserem "hike" (eine stunde spaziergang...) haben wir den kitschigsten sonnenuntergang mitgemacht, den ich je gesehen habe. Alle farben!!
unser kapitaen hat uns dann mit dem boot in der nacht (nur mondlicht! und er ist auf sich gefahren! und es waren dort ueberall riffe und untiefen und wasweissich!) zu unserem ankerplatz gebracht, wo wir uebernachtet haben. zwischendurch haben wir noch den generator von unserem nachbarschiff am ankerplatz repariert und nett mit einer daenischen familie getratscht. Am naechsten morgen wurden wir nicht, wie versprochen, von kakatugekreisch aufgeweckt, sondern von den lauten motoren der anderen schiffe, die wieder wegfuhren. aber es war ohnehin egal, weil es erst sechs uhr war, und wie ihr alle wisst, gibt es nichts schlimmeres fuer mich, als frueh aufstehen. und in diesem urlaub bin ich wirklich schon oefters so frueh aufgestanden...
wir sind also nach komodo gefahren, dort gibt es die warane auch, aber weniger als auf rinca und komodo ist dreimal so gross. ich habe beschlossen, den einstuendigen spaziergang zu spritzen und habe mich ins "kaffeehaus" gesetzt um postkarten zu schreiben. Im "kaffeehaus" haben wir (jurian hatte auch keine lust) dann mehr tiere gesehen als Roemer, Angelique und Will: Wildschweine und ungefaher hundert Rehe (echte rudeltiere!), geckos, komische voegel und viele schwitzende hollaender.
Danach sind wir mit dem boot nach pink beach (oder red beach, je nach dem) geschippert, wo wir schnorkeln waren. Das war (mir fehlen die worte) :)
wir haben die ganzen fische aus finding nemo gesehen, auch wahnsinnig viele clownfische, und den schwarz-gelb-weissen aus dem aquarium, der nemo hilft auszureissen. und blaue seesterne, und rote und korallen in allen farben und formen, und seeanemonen und was weiss ich wie die dinge alle heissen. jedenfalls war es ganz atemberaubend und farbenfroh!
zurueck auf dem boot hat sich die crew auesserst darueber amuesiert, dass wir das so toll fanden (die kennen das halt alle), und wir waren froh, dass wir so frueh dort waren, weil nach uns die ganzen touristenschiffe (die mit den vielen touristen drauf) kamen, und wir noch die ganze bucht fuer uns allein hatten.
nach 4 stunden fahren (der wind hat da ziemlich zugenommen und wir hatten nachher alle so richtige seemannsbeine: wir haben die wellen gespuert obwohl wir schon wieder auf festland waren) sind wir dann in labuan bajo wieder angekommen und haben den abend in einem sehr netten restaurant und unserem hotel verbracht. Allerdings, wie ich mich bettfertig gemacht habe, hat der jurian auf einmal einen lachanfall bekommen: Ich habe naemlich einen sonnenbrand am popo! Genau der abdruck von meinem badeanzug... sitzen tut etwas weh, aber mittlerweile ist es schon besser. Will hat sich dafuer den ruecken ganz ordentlich verbrannt, und die anderen sind auch nicht ohne denkzettel weggekommen. obwohl wir Sunlotion mit schutzfaktor 30 verwendet haben...
jedenfalls sind wir in der frueh wieder mit der fokker 50 (wieder abwiegen, sehr zum amusement der indonesier, denn die wiegen aufgrund ihrer groesse natuerlich nur die haelfte von uns) nach denpasar geflogen, das ist der flughafen von bali. und jetzt sind wir in Ubud, das in der mitte von Bali liegt! mehr davon wieder mal im folgenden internetcafe, meine stunde ist vorbei ;)
gruss nach wien!

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