where the heroine of the story witnesses a boy and a girl comparing nipples, gets an offer to buy happy pills and wonders about the Indonesian way of advertising
In Bali, genauer gesagt irgendwo in der Gegend von Kuta, gibt es eine Strasse. Auf der strasse gibt es viele viele clubs. und genau dorthin wollte roemer, um auszugehen. unser abend hat wundervoll begonnen im hard rock cafe (same same not at all different), und danach haben wir uns von Jurians eltern getrennt und haben den roemer begleitet bei seinen ausgeh-versuchen. soweit so gut. nur: die karte von kuta und umgebung, die uns das hotel gegeben hat, war so komplett ausserhalb von irgendwelchen proportionen, dass wir mal begeistert 100km in die falsche richtung gegangen sind. und nachdem wir den lokalen jugendlichen beim ausgehen zugeschaut haben (man versammelt sich vor dem nächsten minimarkt, 24 stunden offen, und trinkt an den holztischen, die davor stehen: für uns österreicher nicht so neu, bei uns heisst das dann einfach biergarten), ist uns irgendwann aufgefallen, dass wir offensichtlich nicht in die richtung des ausgehzentrums gehen, sondern in die entgegengesetzte. daraufhin sind wir alles wieder zurückgelatscht, aber die halbe stunde, die wir wegwaren scheint genau die halbe stunde vor der sperrzeit gewesen zu sein. darum haben wir uns richtung hotel aufgemacht, und versucht noch ein letztes offenes lokal zu finden, da die stadt komplett ausgestorben war auf einmal.
beim letzten cafe das noch offen war, haben wir den kellner gefragt, warum wir die angeblich so grossartigen clubs nicht gefunden haben. abgesehen davon, dass wir dem kellner noch unsere ganze lebensgeschichte erzählen mussten, weil ihm so fad war (es war ausser uns noch eine gruppe von 4 mittelalterlichen männern da, und 7 kellner), hat er uns freundlich darauf hingewiesen, dass unsere karte vielleicht besser als toilettenpapier zu gebrauchen wäre, aber sicher nicht als karte. wir haben uns von ihm überzeugen lassen, und sind dann mit dem taxi dorthin gefahren, wo angeblich die clubs waren.
und da waren sie auch.
links ein lokal, das reggae spielt, rechts eines mit trance musik, dazwischen standen wir, und glaubt mit, die musik mischt sich nicht gut. man musste jedenfalls nirgendwo hineingehen, weil die musik ohnehin viel zu laut war.
gut, haben wir uns gedacht, wenn wir schon hier sind, besuchen wir einen club ganz in schwarz gehalten, so ein versuch von "bitte bitte, ich will unbedingt chique aussehen" und einen der das genaue gegenteil ist: Surfers paradise - no dresscode! no shoes! no t-shirts! no problem!
im schwarzen club haben sehr spärlich bekleidete junge frauen ihren beglitzerten hintern zu irgendwelcher bum-bum-musik geschüttelt, manchmal warens mehr, manchmal weniger, und das publikum saß gebannt (männer) oder gelangweilt/erschrocken (frauen) herum. neben uns hat ein beinahe weißhaariger mit-vierziger mit einer hübschen, ca 25jährigen indonesierin verhandelt, was er gerne an leistungen für sein geld hätte, und was sie bereit wäre zu tun und wo.
im surfers paradise war die situation, sagen wir mal, weniger verhalten. komplett bescheuerte australier mit blonden dreadlocks sind herumgehüpft zu irgendeiner give it to me baby musik, hände in der luft zu irgendeinem anderen song und prinzipiell euphorisches herumhüpfen hat diesen club geprägt. ich, mutig wie ich bin, versuche den weg zur toilette zu finden. auf dem weg zur toilette haben sich einige bilder in mein hirn gegraben, die ich leider in meinem leben nicht mehr loswerde... zum beispiel standen da ein australier (denk ich halt) und eine indonesierin, mit hochgezogenen t-shirts (obwohl ich nicht weiss, ob das ihrerseits auch ein t-shirt war, in ermangelung an genug stoff), um ihre brustwarzen zu vergleichen. (...) etwas weiter kam ich einem pärchen entgegen, die gerade dabei waren, dinge zu tun, die normalerweise hinter geschlossenen türen passieren. auf der toilette standen ein paar indonesierinen um sich zu schminken (aka weisse farbe in ihr gesicht zu schmieren), wobei sie auch gleich noch preise verglichen und sich - zumindest sah es so aus - über ihre "klienten" austauschten.
am rückweg haben ein paar besoffene nationalitätenträger versucht, kontakt mit meinem hintern aufzunehmen, was ich charmant ignoriert habe.
nachdem wir unser geld auch nicht bei den happy pill verkäufern lassen wollten, sind wir begeistert dreimal die strasse auf und ab gegangen, einfach nur der grossartigen atmosphäre wegen, bis mir dann einer die wunderdroge "iwannaiwannaiwanna" angeboten hat, die sich aber als marijuana entpuppt hat. auch dieses angebot mussten wir leider ausschlagen (die strasse für sich war schon nicht auszuhalten).
und so endete unser letzter abend in bali mit sehr wenig schlaf, ausgesprochener taubheit und ohne happy pills um 7uhr früh am flughafen in unserem flug nach disneyland, äh, singapur.
Donnerstag, 13. August 2009
Chapter V: Gili Trawangan
where the heroine of the story goes around the island in a horse carriage, gets stung by a jellyfish and further bores herself to death
Gili Trawangan! das ferienparadies! weisse strände, blaues meer, farbenprächtige sonnenuntergänge und praktisch alles was das herz begehrt!
oder auch nicht.
an unserem soundsovielsten tag in indonesien wurden wir mit dem gilicat (das schnellste boot zwischen bali und gili! angenehme überfahrt, schnell und kompetent! schnecken.) nach gili trawangan geliefert. Auf gili gibt es keine motorisierten fahrzeuge, sondern nur pferdewägen oder fahrräder. das mit den fahrrädern ist ziemlich kompliziert, weil es auch keine befestigten strassen gibt, und sich das fahrradfahren auf einer sandigen insel als schwieriger herausgestellt hat, als erwartet. die fahrräder werden nämlich als "beachcruisers" verliehen, sind aber alles andere als strandtauglich.
mit unserem pferdewagen (als ob wir nicht schon genug tiere gehabt hätten in diesem urlaub) sind wir dann zu unserem hotel gebracht worden, das alles andere als zentral gelegen ist. es gibt in gili nämlich soetwas wie den "strip", auf dem sich alles abspielt. unser hotel war auf der anderen seite der insel, also jenseits von gut und böse. nachdem unser erster eindruck vom hotel kein wirklich guter war, sind jurians eltern mit einem anderen pferdewagen um die insel gefahren, um herauszufinden, ob es noch ein anderes, besseres hotel gibt, das vielleicht noch zimmer frei hat. dem war nicht so. wir haben uns deshalb angefreundet mit zimmern, die definitiv einen neuen anstrich brauchen, ein badezimmer haben, das eine glasfront hat, die genau gegenüber der eingangstüre liegt (immer, wenn jemand auf die toilette wollte, musste die andere person im zimmer ausschau halten, ob vielleicht draussen jemand vorbei kommt....) und ansonsten alles andere als gemütlich eingerichtet waren. Das interieur haben sie 1:1 aus alcatraz übernommen: bett, waschtisch, 2 sessel, ende. die größte attraktion des hotels war der swimmingpool (in herzform), über dem der bug eines schiffes ragte. im bug hat das gesamte hotelpersonal gepennt, auf hängematten und so, und dahinter war, was mit viel phantasie an eine seemannsgrotte erinnerte, und einen tischtennistisch beherbergte. nachdem die küche da auch noch irgendwie hineingebastelt war, hat keiner der gäste jemals dieses "schiff" betreten.
nachdem gili nicht unbedingt der vorreiter in sachen wasseraufbereitung ist, war sowohl der swimmingpool, als auch der normale wasserhahn an das meer angeschlossen, nur die dusche hatte etwas weniger salziges wasser. nachdem die dusche praktisch über dem WC hing, war also der wc-sitz immer nass, was zur folge hatte, dass ich mehrmals beim auf die toilette gehen in der nacht neben dem toiletten sitz gelandet bin.
wie dem auch sei, haben wir unseren ersten tag damit verbracht, den teil des strands zu suchen, der im reiseführer unter "gili trawangan" abgebildet war. diesen teil gibt es nicht (mehr). der strand ist in gili hauptsächlich schwarz (logisch, weil es eine vulkanische insel ist), das meer ist mehr oder weniger blau, hängt davon ab, wieviel tote koralle angeschwemmt wird, nur die sonne stimmt. die brennt nämlich ordentlich herunter.
bei unserem strand war es so, dass zwischen uns und dem tatsächlichen meer (also schwimm-tiefe) ungefähr hundert meter tote korallenriffe lagen. gili trawangans fischer sind nämlich erst etwas spät draufgekommen, das bombfishing zwar viele fische bringt, tote korallenriffe die fische aber vertreiben (stichwort natural habitat und so) und die touristen auch gleich. wir müssen einfach ein paar jahrzehnte warten, dann ist wieder alles in ordnung. bei ebbe glich unser strand also kurz gesagt eher einer marslandschaft.
am zweiten tag in gili wollten wir eigentlich mit einem glasbodenboot schnorcheln fahren, allerdings waren wir zu spät und sind deshalb zu fuss (das mit dem fahrrad war, wie gesagt, keine gute idee) zu dritt losgezogen, um die insel einmal zu umrunden. wenn uns heiss war, sind wir einfach ins meer gehüpft (flut, was für ein glück!), und dann weitergehatscht. irgendwann sind wir dann auf ein sprite in eine poolbar gegangen (neben uns hat jemand tauchen gelernt), und schlussendlich beim "strip" angekommen, komplett sandig natürlich, weil die ganze insel ja aus sand besteht. dort haben wir uns in eine hütte gesetzt, in der man fernsehen kann. Ja, das gibt es da auch im ferienparadies: 10 bambushütten nebeneinander, jede mit fernseher, und man kann sich einen film ansehen, den sie vorher aus dem internet heruntergeladen haben, oder im kino mitgefilmt. wir haben uns den kassenschlager "hang the over" angeschaut, mit mehreren unterbrechungen, weil auf gili der strom manchmal aus ist. so kann ein eineinhalbstunden film schnell zu einem dreistündigen werden! unseren weg zurück haben wir während des sonnenuntergangs gemacht, der wirklich kitschig ist. wirklich. kitschig.
unser dritter tag in gili war geprägt von unserem ausflug mit dem glasbodenboot, zu dem wir uns unglaublich gehetzt haben, weil die uhr im hotel eine halbe stunde vorging. dementsprechend waren wir mehr als zu früh. am boot (das mit dem glasboden ist so eine sache...) waren wir mit mehreren touristen, unter anderem auch 2 engländerinnen und 3 australiern, wobei dem einen aufgrund seiner körperlichen verfassung (heavy bones...) nach 3 minuten schnorcheln immer voll die luft ausgegangen ist, und die anderen mangels glasboden um ca 11:00 begonnen haben, bintang (das indonesische heineken) zu trinken. unser erster stop war praktisch vor unserem hotel, wo angeblich das schönste korallenriff von gili trawangan liegt: ohne worte. ein kleiner, hässlicher abklatsch von pink/red beach bei flores!
der zweite stopp war beim schildkrötenriff, wo wir auch wirklich eine schildkröte gesehen haben. allerdings war das mit dem schnorcheln etwas schwierig, weil man mit der brille eben nur eine bestimmte sichtweite hat, und die lieben tierchen sich in dieser sichtweite (da touristen overflow) nicht bewegt haben. bis auf eine eben. dafür haben wir keine quallen gesehen, aber gespürt. mein linker oberschenkel hatte vier rote streifen mit kleinen blässchen abbekommen, dasselbe auf meinem linken arm, und ganz ehrlich, das schmerzt! jurian hat sich auch mit einer angefreundet, uns so haben wir zumindest gemeinsam gelitten. das schnorcheln bei gili menor und gili air (die anderen 2 gilis) hab ich dann aussen vor lassen, weil ich nicht noch eine weitere qualle treffen wollte. das wasser zwischen den drei gilis ist sowieso schmutzig, und leider war der boot ausflug nicht unbedingt die mühe wert.
am nächsten tag sind wir ungefähr zu mittag mit einem anderen boot nach lombok gebracht worden, sind dort mit dem auto zum flughafen gefahren, und mit dem flugzeug nach bali geflogen. der flug von lombok nach bali dauert 25 minuten. ehrlich!
Gili Trawangan! das ferienparadies! weisse strände, blaues meer, farbenprächtige sonnenuntergänge und praktisch alles was das herz begehrt!
oder auch nicht.
an unserem soundsovielsten tag in indonesien wurden wir mit dem gilicat (das schnellste boot zwischen bali und gili! angenehme überfahrt, schnell und kompetent! schnecken.) nach gili trawangan geliefert. Auf gili gibt es keine motorisierten fahrzeuge, sondern nur pferdewägen oder fahrräder. das mit den fahrrädern ist ziemlich kompliziert, weil es auch keine befestigten strassen gibt, und sich das fahrradfahren auf einer sandigen insel als schwieriger herausgestellt hat, als erwartet. die fahrräder werden nämlich als "beachcruisers" verliehen, sind aber alles andere als strandtauglich.
mit unserem pferdewagen (als ob wir nicht schon genug tiere gehabt hätten in diesem urlaub) sind wir dann zu unserem hotel gebracht worden, das alles andere als zentral gelegen ist. es gibt in gili nämlich soetwas wie den "strip", auf dem sich alles abspielt. unser hotel war auf der anderen seite der insel, also jenseits von gut und böse. nachdem unser erster eindruck vom hotel kein wirklich guter war, sind jurians eltern mit einem anderen pferdewagen um die insel gefahren, um herauszufinden, ob es noch ein anderes, besseres hotel gibt, das vielleicht noch zimmer frei hat. dem war nicht so. wir haben uns deshalb angefreundet mit zimmern, die definitiv einen neuen anstrich brauchen, ein badezimmer haben, das eine glasfront hat, die genau gegenüber der eingangstüre liegt (immer, wenn jemand auf die toilette wollte, musste die andere person im zimmer ausschau halten, ob vielleicht draussen jemand vorbei kommt....) und ansonsten alles andere als gemütlich eingerichtet waren. Das interieur haben sie 1:1 aus alcatraz übernommen: bett, waschtisch, 2 sessel, ende. die größte attraktion des hotels war der swimmingpool (in herzform), über dem der bug eines schiffes ragte. im bug hat das gesamte hotelpersonal gepennt, auf hängematten und so, und dahinter war, was mit viel phantasie an eine seemannsgrotte erinnerte, und einen tischtennistisch beherbergte. nachdem die küche da auch noch irgendwie hineingebastelt war, hat keiner der gäste jemals dieses "schiff" betreten.
nachdem gili nicht unbedingt der vorreiter in sachen wasseraufbereitung ist, war sowohl der swimmingpool, als auch der normale wasserhahn an das meer angeschlossen, nur die dusche hatte etwas weniger salziges wasser. nachdem die dusche praktisch über dem WC hing, war also der wc-sitz immer nass, was zur folge hatte, dass ich mehrmals beim auf die toilette gehen in der nacht neben dem toiletten sitz gelandet bin.
wie dem auch sei, haben wir unseren ersten tag damit verbracht, den teil des strands zu suchen, der im reiseführer unter "gili trawangan" abgebildet war. diesen teil gibt es nicht (mehr). der strand ist in gili hauptsächlich schwarz (logisch, weil es eine vulkanische insel ist), das meer ist mehr oder weniger blau, hängt davon ab, wieviel tote koralle angeschwemmt wird, nur die sonne stimmt. die brennt nämlich ordentlich herunter.
bei unserem strand war es so, dass zwischen uns und dem tatsächlichen meer (also schwimm-tiefe) ungefähr hundert meter tote korallenriffe lagen. gili trawangans fischer sind nämlich erst etwas spät draufgekommen, das bombfishing zwar viele fische bringt, tote korallenriffe die fische aber vertreiben (stichwort natural habitat und so) und die touristen auch gleich. wir müssen einfach ein paar jahrzehnte warten, dann ist wieder alles in ordnung. bei ebbe glich unser strand also kurz gesagt eher einer marslandschaft.
am zweiten tag in gili wollten wir eigentlich mit einem glasbodenboot schnorcheln fahren, allerdings waren wir zu spät und sind deshalb zu fuss (das mit dem fahrrad war, wie gesagt, keine gute idee) zu dritt losgezogen, um die insel einmal zu umrunden. wenn uns heiss war, sind wir einfach ins meer gehüpft (flut, was für ein glück!), und dann weitergehatscht. irgendwann sind wir dann auf ein sprite in eine poolbar gegangen (neben uns hat jemand tauchen gelernt), und schlussendlich beim "strip" angekommen, komplett sandig natürlich, weil die ganze insel ja aus sand besteht. dort haben wir uns in eine hütte gesetzt, in der man fernsehen kann. Ja, das gibt es da auch im ferienparadies: 10 bambushütten nebeneinander, jede mit fernseher, und man kann sich einen film ansehen, den sie vorher aus dem internet heruntergeladen haben, oder im kino mitgefilmt. wir haben uns den kassenschlager "hang the over" angeschaut, mit mehreren unterbrechungen, weil auf gili der strom manchmal aus ist. so kann ein eineinhalbstunden film schnell zu einem dreistündigen werden! unseren weg zurück haben wir während des sonnenuntergangs gemacht, der wirklich kitschig ist. wirklich. kitschig.
unser dritter tag in gili war geprägt von unserem ausflug mit dem glasbodenboot, zu dem wir uns unglaublich gehetzt haben, weil die uhr im hotel eine halbe stunde vorging. dementsprechend waren wir mehr als zu früh. am boot (das mit dem glasboden ist so eine sache...) waren wir mit mehreren touristen, unter anderem auch 2 engländerinnen und 3 australiern, wobei dem einen aufgrund seiner körperlichen verfassung (heavy bones...) nach 3 minuten schnorcheln immer voll die luft ausgegangen ist, und die anderen mangels glasboden um ca 11:00 begonnen haben, bintang (das indonesische heineken) zu trinken. unser erster stop war praktisch vor unserem hotel, wo angeblich das schönste korallenriff von gili trawangan liegt: ohne worte. ein kleiner, hässlicher abklatsch von pink/red beach bei flores!
der zweite stopp war beim schildkrötenriff, wo wir auch wirklich eine schildkröte gesehen haben. allerdings war das mit dem schnorcheln etwas schwierig, weil man mit der brille eben nur eine bestimmte sichtweite hat, und die lieben tierchen sich in dieser sichtweite (da touristen overflow) nicht bewegt haben. bis auf eine eben. dafür haben wir keine quallen gesehen, aber gespürt. mein linker oberschenkel hatte vier rote streifen mit kleinen blässchen abbekommen, dasselbe auf meinem linken arm, und ganz ehrlich, das schmerzt! jurian hat sich auch mit einer angefreundet, uns so haben wir zumindest gemeinsam gelitten. das schnorcheln bei gili menor und gili air (die anderen 2 gilis) hab ich dann aussen vor lassen, weil ich nicht noch eine weitere qualle treffen wollte. das wasser zwischen den drei gilis ist sowieso schmutzig, und leider war der boot ausflug nicht unbedingt die mühe wert.
am nächsten tag sind wir ungefähr zu mittag mit einem anderen boot nach lombok gebracht worden, sind dort mit dem auto zum flughafen gefahren, und mit dem flugzeug nach bali geflogen. der flug von lombok nach bali dauert 25 minuten. ehrlich!
Dienstag, 4. August 2009
Chapter IV: Ubud (still Bali....)
where the heroine of the story meets a middle-aged bintang share holder/bestselling author, does not go to permuteran and learns about operating someone on the stomache with a screwdriver
Angekommen in Ubud! Ubud ist angeblich eine Kuenstlerstadt, das ist auch sofort sichtbar wenn man hierher kommt: ueberall sind kleine gallerien die dieselben, abgrundtief haesslichen bilder verkaufen. zum beispiel ein bild von michael jackson, oder von einer gans mit kokosnuss auf dem kopf.
Das momentane highlight in ubud ist die unglaublich volle, sehr stark frequentierte bonsai ausstellung auf dem lokalen fussballfeld (...).
an unserem zweiten tag in ubud haben wir uns einen scooter geliehen, mit denen "cruist" man hier elegant durch die gegend, so auch wir. roemer, jurian und ich sind also zwischen tempel und reisfeldern herumgeduest, waehrend angelique und will mit dem fahrrad und guide unterwegs waren. war super, weil wir echt japanisch sightseeing gemacht haben (aussteigen, foto machen, weiterfahren). wir haben so die elephantengrotte gesehen (da sind uebrigens keine elephanten drin, so wie jurian glaubte...) und noch einen tempel, gunung kawi, und viel umgebung. am nachmittag sind wir dann im zentrum gelandet, haben dort ein bisschen shopping und viel bargaining betrieben und sind dann in ein vom lonely planet empfohlenes warung (so im stil von cafehaus, aber essen gibts auch da) gegangen.
dort haben wir uns wegen platzmangel neben zwei mittelaelterliche maenner gesetzt, die schon heftig am bintang trinken waren (das ist die lokale biermarke), angeblicherweise, weil der eine aktien an bintang haelt (deswegen auch der uebermaessige konsum). unser abendessen wurde begleitet von rufen im stil von "Oh, sie probiert das ketchup! hey (indonesischer name), bring die neue flasche! sie studiert jus!" und "die wuerstel wuerde ich hier nicht essen. siehst du die katze da? na, wie du meinst, probiers halt" usw.
der eine mann war aus schottland und beschaeftigt mir ankauf und verkauf von ketten, davor war er reisejournalist und dazwischen ist er sicher irgendwas anderes, und der andere mann, aus neuseeland, behauptete vieles, unter anderem, dass er beim militaer war, in den krieg gezogen ist, bintang-aktionaer sei, und zu guter letzt dass er bestselling non-fiction author sei. Damit ihm recht geschieht muss ich auch noch erwaehnen, dass er sich bei den indonesischen frauen zumindest als playboy versteht. wir haben uns jedenfalls unter vielen lachanfaellen seine schimpftiraden auf frauen, verschiedenste voelker, dumme menschen, intelligente menschen und das leben im allgemeinen angehoert und - zum vergnuegen des schotten - ab und zu gekontert. nachdem er uns seinen buchtitel nicht verraten wollte (oder es war wirklich "Thats none of your fucking business"), dafuer aber sein gehalt, sind wir richtung hotel abgerauscht.
unser dritter tag in ubud begonn mit der ueberraschung, dass wir tatsaechlich bleiben koennen, denn das reisebuero hat einen fehler bei der buchung gemacht, und wollte uns noch 2 tage kreuz und quer ueber die insel schicken. deshalb haben eine touristenrundfahrt mit dem driver gemacht, der uns ohnehin haette fahren sollen. die rundfahrt war nicht so spannend, der traditionelle balinesische feuertanz eher eine interessante version von beatboxing, dafuer hat unser fahrer begonnen, ueber die magischen kraefte in bali zu sprechen, was herausragend lustig war. vor allem lustig, weil er so komisch gesprochen hat: sein englisch war zwar gut, aber in dem moment, indem er so richtig in fahrt kam, gingen ihm die englischen woerter aus. deswegen war bauch nicht stomach, sondern "stomatsch" und so.
sein onkel, also nicht sein onkel, sondern ein anderer onkel (??!), hatte bauchweh, und da ist er zum lokalen "holy man" gegangen, um zu fragen, was es sein kann. der hat ihn im kreis der familie auf den tisch gelegt, mit dem schraubenzieher den bauch geoeffnet (so mutsch blaad! so mutsch! on arms and on hands and then wasch it in toilaeet, so mutsch!), und hat dort ein kleines tuch gefunden mit arabischen schriftzeichen darauf (omg!), und einen rostigen nagel. dann ist er mit der hand ueber die wunde gefahren, und alles war wieder gut.
auch seine frau hatte ein problem, naemlich das baby wollte nicht trinken, from se braest. da war naemlich schwarze magie drinnen. und nachdem der holy man ihre brust wieder besaenftigt hat, war das baby wieder gluecklich. mhm.
es ist auch so, fallen einem die zaehe aus (se tits! se tits! lachtirade im auto), geht man zum holy man und eventuell macht der, dass sie wieder staerker werden, oder er macht dass sie alle ausfallen, se tits.
wie dem auch sei, heute waren wir nur bei der massage, im salon caroline (ja, echt! :) ) und haben sonst gelesen und nicht viel gemacht.
morgen fahren wir mit dem gili cat nach gili trawangan, angeblich die drogeninsel, da keine motorisierten fahrzeuge und auch keine polizei. bin schon gespannt. der komische neuseelaender hat gemeint, wir sollten crystal meth, auch ice oder ace genannt, war bei seinem akzent nicht erkennbar, ausprobieren, man haette den besten sex mit dem zeug. roemer hat gleich grosse augen bekommen :) ich glaube, ich werde mich im hotelzimmer einsperren.
Angekommen in Ubud! Ubud ist angeblich eine Kuenstlerstadt, das ist auch sofort sichtbar wenn man hierher kommt: ueberall sind kleine gallerien die dieselben, abgrundtief haesslichen bilder verkaufen. zum beispiel ein bild von michael jackson, oder von einer gans mit kokosnuss auf dem kopf.
Das momentane highlight in ubud ist die unglaublich volle, sehr stark frequentierte bonsai ausstellung auf dem lokalen fussballfeld (...).
an unserem zweiten tag in ubud haben wir uns einen scooter geliehen, mit denen "cruist" man hier elegant durch die gegend, so auch wir. roemer, jurian und ich sind also zwischen tempel und reisfeldern herumgeduest, waehrend angelique und will mit dem fahrrad und guide unterwegs waren. war super, weil wir echt japanisch sightseeing gemacht haben (aussteigen, foto machen, weiterfahren). wir haben so die elephantengrotte gesehen (da sind uebrigens keine elephanten drin, so wie jurian glaubte...) und noch einen tempel, gunung kawi, und viel umgebung. am nachmittag sind wir dann im zentrum gelandet, haben dort ein bisschen shopping und viel bargaining betrieben und sind dann in ein vom lonely planet empfohlenes warung (so im stil von cafehaus, aber essen gibts auch da) gegangen.
dort haben wir uns wegen platzmangel neben zwei mittelaelterliche maenner gesetzt, die schon heftig am bintang trinken waren (das ist die lokale biermarke), angeblicherweise, weil der eine aktien an bintang haelt (deswegen auch der uebermaessige konsum). unser abendessen wurde begleitet von rufen im stil von "Oh, sie probiert das ketchup! hey (indonesischer name), bring die neue flasche! sie studiert jus!" und "die wuerstel wuerde ich hier nicht essen. siehst du die katze da? na, wie du meinst, probiers halt" usw.
der eine mann war aus schottland und beschaeftigt mir ankauf und verkauf von ketten, davor war er reisejournalist und dazwischen ist er sicher irgendwas anderes, und der andere mann, aus neuseeland, behauptete vieles, unter anderem, dass er beim militaer war, in den krieg gezogen ist, bintang-aktionaer sei, und zu guter letzt dass er bestselling non-fiction author sei. Damit ihm recht geschieht muss ich auch noch erwaehnen, dass er sich bei den indonesischen frauen zumindest als playboy versteht. wir haben uns jedenfalls unter vielen lachanfaellen seine schimpftiraden auf frauen, verschiedenste voelker, dumme menschen, intelligente menschen und das leben im allgemeinen angehoert und - zum vergnuegen des schotten - ab und zu gekontert. nachdem er uns seinen buchtitel nicht verraten wollte (oder es war wirklich "Thats none of your fucking business"), dafuer aber sein gehalt, sind wir richtung hotel abgerauscht.
unser dritter tag in ubud begonn mit der ueberraschung, dass wir tatsaechlich bleiben koennen, denn das reisebuero hat einen fehler bei der buchung gemacht, und wollte uns noch 2 tage kreuz und quer ueber die insel schicken. deshalb haben eine touristenrundfahrt mit dem driver gemacht, der uns ohnehin haette fahren sollen. die rundfahrt war nicht so spannend, der traditionelle balinesische feuertanz eher eine interessante version von beatboxing, dafuer hat unser fahrer begonnen, ueber die magischen kraefte in bali zu sprechen, was herausragend lustig war. vor allem lustig, weil er so komisch gesprochen hat: sein englisch war zwar gut, aber in dem moment, indem er so richtig in fahrt kam, gingen ihm die englischen woerter aus. deswegen war bauch nicht stomach, sondern "stomatsch" und so.
sein onkel, also nicht sein onkel, sondern ein anderer onkel (??!), hatte bauchweh, und da ist er zum lokalen "holy man" gegangen, um zu fragen, was es sein kann. der hat ihn im kreis der familie auf den tisch gelegt, mit dem schraubenzieher den bauch geoeffnet (so mutsch blaad! so mutsch! on arms and on hands and then wasch it in toilaeet, so mutsch!), und hat dort ein kleines tuch gefunden mit arabischen schriftzeichen darauf (omg!), und einen rostigen nagel. dann ist er mit der hand ueber die wunde gefahren, und alles war wieder gut.
auch seine frau hatte ein problem, naemlich das baby wollte nicht trinken, from se braest. da war naemlich schwarze magie drinnen. und nachdem der holy man ihre brust wieder besaenftigt hat, war das baby wieder gluecklich. mhm.
es ist auch so, fallen einem die zaehe aus (se tits! se tits! lachtirade im auto), geht man zum holy man und eventuell macht der, dass sie wieder staerker werden, oder er macht dass sie alle ausfallen, se tits.
wie dem auch sei, heute waren wir nur bei der massage, im salon caroline (ja, echt! :) ) und haben sonst gelesen und nicht viel gemacht.
morgen fahren wir mit dem gili cat nach gili trawangan, angeblich die drogeninsel, da keine motorisierten fahrzeuge und auch keine polizei. bin schon gespannt. der komische neuseelaender hat gemeint, wir sollten crystal meth, auch ice oder ace genannt, war bei seinem akzent nicht erkennbar, ausprobieren, man haette den besten sex mit dem zeug. roemer hat gleich grosse augen bekommen :) ich glaube, ich werde mich im hotelzimmer einsperren.
Samstag, 1. August 2009
Chapter III: Bali Teil 1 und Flores
where the heroine of the story dines on the beach, flies with a Fokker 50 and burns her behind while snorkeling
Angekommen in Bali haben wir in Kuta (das ist dort DIE Partylocation mit den Bomben 2002) eingecheckt und sind voll Freude an den Strand gelaufen: Boese Ueberraschung, ueberall abgebrochene Korallen und dreck am strand (und mit dreck meine ich plastik becher, essensreste und was man sich so unter dreck vorstellen kann)! Deswegen haben wir uns 180Grad gedreht und den Pool ausprobiert. Der pool war zwar nett, allerdings bevoelkert mit lauter kleinen dicken schreienden kindern (vater dick, sohn dick, beide ein tshirt an mit werbung fuer die lokale biermarke!!). in bali scheint es chique zu sein, komplett sonnenverbrannt herumzulaufen. arg!!
deswegen haben wir uns ein bier an der wasserbar gegoennt, happy hour, was auch total in die hose ging: neben der wasserbar ist das kinderplantschbecken, und regelmaessig ergoss sich ein schauer wasser ueber uns. also sind wir wieder in unser zimmer gefluechtet um uns fuers essen fertig zu machen, da sind wir naemlich einem tipp einer hollaenderin gefolgt, die will und angelique kennengelernt haben. Mit dem auto sind wir richtung flughafen geflogen, und haben dort in der naehe am strand seafood gegessen. das war nicht nur gut, sondern auch das ambiente war sagenhaft! Ohne Jurians eltern und bruder waere es fast romantisch gewesen ;)
lauter kleine tische am strand, ueberall kleine lichter, meer im hintergrund und sand zwischen den fuessen: so haben wir uns das mit bali eigentlich vorgestellt.
Am naechsten tag sind wir mit einer kleinen Fokker 50 nach Labuan Bajo geflogen, aber zuerst mussten wir uns beim Check in wiegen, weil es in labuan bajo keine moeglichkeit gibt, das flugzeug aufzutanken, deswegen muss es beim hinflug schon genug benzin mithaben. Scary!!
in Labuan Bajo angekommen wurden wir zum hafen gebracht, dort haben wir ersten kontakt mit unserem schiff gemacht: Sah aus wie eine kleine schwimmende box. die crew war fuer das kleine boot vollkommen ueberbesetzt, doppelt so viele leute wie wir, dafuer (eben indonesier) alle halb so gross wie wir.
mit dem boot sind wir 2,5h ueber das meer getuckert, um da in rinca ("rintscha") anzulegen und die komodowarane anzusehen. wir haben auch ziemlich viel von denen gesehen, schirche dinger!
nach unserem "hike" (eine stunde spaziergang...) haben wir den kitschigsten sonnenuntergang mitgemacht, den ich je gesehen habe. Alle farben!!
unser kapitaen hat uns dann mit dem boot in der nacht (nur mondlicht! und er ist auf sich gefahren! und es waren dort ueberall riffe und untiefen und wasweissich!) zu unserem ankerplatz gebracht, wo wir uebernachtet haben. zwischendurch haben wir noch den generator von unserem nachbarschiff am ankerplatz repariert und nett mit einer daenischen familie getratscht. Am naechsten morgen wurden wir nicht, wie versprochen, von kakatugekreisch aufgeweckt, sondern von den lauten motoren der anderen schiffe, die wieder wegfuhren. aber es war ohnehin egal, weil es erst sechs uhr war, und wie ihr alle wisst, gibt es nichts schlimmeres fuer mich, als frueh aufstehen. und in diesem urlaub bin ich wirklich schon oefters so frueh aufgestanden...
wir sind also nach komodo gefahren, dort gibt es die warane auch, aber weniger als auf rinca und komodo ist dreimal so gross. ich habe beschlossen, den einstuendigen spaziergang zu spritzen und habe mich ins "kaffeehaus" gesetzt um postkarten zu schreiben. Im "kaffeehaus" haben wir (jurian hatte auch keine lust) dann mehr tiere gesehen als Roemer, Angelique und Will: Wildschweine und ungefaher hundert Rehe (echte rudeltiere!), geckos, komische voegel und viele schwitzende hollaender.
Danach sind wir mit dem boot nach pink beach (oder red beach, je nach dem) geschippert, wo wir schnorkeln waren. Das war (mir fehlen die worte) :)
wir haben die ganzen fische aus finding nemo gesehen, auch wahnsinnig viele clownfische, und den schwarz-gelb-weissen aus dem aquarium, der nemo hilft auszureissen. und blaue seesterne, und rote und korallen in allen farben und formen, und seeanemonen und was weiss ich wie die dinge alle heissen. jedenfalls war es ganz atemberaubend und farbenfroh!
zurueck auf dem boot hat sich die crew auesserst darueber amuesiert, dass wir das so toll fanden (die kennen das halt alle), und wir waren froh, dass wir so frueh dort waren, weil nach uns die ganzen touristenschiffe (die mit den vielen touristen drauf) kamen, und wir noch die ganze bucht fuer uns allein hatten.
nach 4 stunden fahren (der wind hat da ziemlich zugenommen und wir hatten nachher alle so richtige seemannsbeine: wir haben die wellen gespuert obwohl wir schon wieder auf festland waren) sind wir dann in labuan bajo wieder angekommen und haben den abend in einem sehr netten restaurant und unserem hotel verbracht. Allerdings, wie ich mich bettfertig gemacht habe, hat der jurian auf einmal einen lachanfall bekommen: Ich habe naemlich einen sonnenbrand am popo! Genau der abdruck von meinem badeanzug... sitzen tut etwas weh, aber mittlerweile ist es schon besser. Will hat sich dafuer den ruecken ganz ordentlich verbrannt, und die anderen sind auch nicht ohne denkzettel weggekommen. obwohl wir Sunlotion mit schutzfaktor 30 verwendet haben...
jedenfalls sind wir in der frueh wieder mit der fokker 50 (wieder abwiegen, sehr zum amusement der indonesier, denn die wiegen aufgrund ihrer groesse natuerlich nur die haelfte von uns) nach denpasar geflogen, das ist der flughafen von bali. und jetzt sind wir in Ubud, das in der mitte von Bali liegt! mehr davon wieder mal im folgenden internetcafe, meine stunde ist vorbei ;)
gruss nach wien!
Angekommen in Bali haben wir in Kuta (das ist dort DIE Partylocation mit den Bomben 2002) eingecheckt und sind voll Freude an den Strand gelaufen: Boese Ueberraschung, ueberall abgebrochene Korallen und dreck am strand (und mit dreck meine ich plastik becher, essensreste und was man sich so unter dreck vorstellen kann)! Deswegen haben wir uns 180Grad gedreht und den Pool ausprobiert. Der pool war zwar nett, allerdings bevoelkert mit lauter kleinen dicken schreienden kindern (vater dick, sohn dick, beide ein tshirt an mit werbung fuer die lokale biermarke!!). in bali scheint es chique zu sein, komplett sonnenverbrannt herumzulaufen. arg!!
deswegen haben wir uns ein bier an der wasserbar gegoennt, happy hour, was auch total in die hose ging: neben der wasserbar ist das kinderplantschbecken, und regelmaessig ergoss sich ein schauer wasser ueber uns. also sind wir wieder in unser zimmer gefluechtet um uns fuers essen fertig zu machen, da sind wir naemlich einem tipp einer hollaenderin gefolgt, die will und angelique kennengelernt haben. Mit dem auto sind wir richtung flughafen geflogen, und haben dort in der naehe am strand seafood gegessen. das war nicht nur gut, sondern auch das ambiente war sagenhaft! Ohne Jurians eltern und bruder waere es fast romantisch gewesen ;)
lauter kleine tische am strand, ueberall kleine lichter, meer im hintergrund und sand zwischen den fuessen: so haben wir uns das mit bali eigentlich vorgestellt.
Am naechsten tag sind wir mit einer kleinen Fokker 50 nach Labuan Bajo geflogen, aber zuerst mussten wir uns beim Check in wiegen, weil es in labuan bajo keine moeglichkeit gibt, das flugzeug aufzutanken, deswegen muss es beim hinflug schon genug benzin mithaben. Scary!!
in Labuan Bajo angekommen wurden wir zum hafen gebracht, dort haben wir ersten kontakt mit unserem schiff gemacht: Sah aus wie eine kleine schwimmende box. die crew war fuer das kleine boot vollkommen ueberbesetzt, doppelt so viele leute wie wir, dafuer (eben indonesier) alle halb so gross wie wir.
mit dem boot sind wir 2,5h ueber das meer getuckert, um da in rinca ("rintscha") anzulegen und die komodowarane anzusehen. wir haben auch ziemlich viel von denen gesehen, schirche dinger!
nach unserem "hike" (eine stunde spaziergang...) haben wir den kitschigsten sonnenuntergang mitgemacht, den ich je gesehen habe. Alle farben!!
unser kapitaen hat uns dann mit dem boot in der nacht (nur mondlicht! und er ist auf sich gefahren! und es waren dort ueberall riffe und untiefen und wasweissich!) zu unserem ankerplatz gebracht, wo wir uebernachtet haben. zwischendurch haben wir noch den generator von unserem nachbarschiff am ankerplatz repariert und nett mit einer daenischen familie getratscht. Am naechsten morgen wurden wir nicht, wie versprochen, von kakatugekreisch aufgeweckt, sondern von den lauten motoren der anderen schiffe, die wieder wegfuhren. aber es war ohnehin egal, weil es erst sechs uhr war, und wie ihr alle wisst, gibt es nichts schlimmeres fuer mich, als frueh aufstehen. und in diesem urlaub bin ich wirklich schon oefters so frueh aufgestanden...
wir sind also nach komodo gefahren, dort gibt es die warane auch, aber weniger als auf rinca und komodo ist dreimal so gross. ich habe beschlossen, den einstuendigen spaziergang zu spritzen und habe mich ins "kaffeehaus" gesetzt um postkarten zu schreiben. Im "kaffeehaus" haben wir (jurian hatte auch keine lust) dann mehr tiere gesehen als Roemer, Angelique und Will: Wildschweine und ungefaher hundert Rehe (echte rudeltiere!), geckos, komische voegel und viele schwitzende hollaender.
Danach sind wir mit dem boot nach pink beach (oder red beach, je nach dem) geschippert, wo wir schnorkeln waren. Das war (mir fehlen die worte) :)
wir haben die ganzen fische aus finding nemo gesehen, auch wahnsinnig viele clownfische, und den schwarz-gelb-weissen aus dem aquarium, der nemo hilft auszureissen. und blaue seesterne, und rote und korallen in allen farben und formen, und seeanemonen und was weiss ich wie die dinge alle heissen. jedenfalls war es ganz atemberaubend und farbenfroh!
zurueck auf dem boot hat sich die crew auesserst darueber amuesiert, dass wir das so toll fanden (die kennen das halt alle), und wir waren froh, dass wir so frueh dort waren, weil nach uns die ganzen touristenschiffe (die mit den vielen touristen drauf) kamen, und wir noch die ganze bucht fuer uns allein hatten.
nach 4 stunden fahren (der wind hat da ziemlich zugenommen und wir hatten nachher alle so richtige seemannsbeine: wir haben die wellen gespuert obwohl wir schon wieder auf festland waren) sind wir dann in labuan bajo wieder angekommen und haben den abend in einem sehr netten restaurant und unserem hotel verbracht. Allerdings, wie ich mich bettfertig gemacht habe, hat der jurian auf einmal einen lachanfall bekommen: Ich habe naemlich einen sonnenbrand am popo! Genau der abdruck von meinem badeanzug... sitzen tut etwas weh, aber mittlerweile ist es schon besser. Will hat sich dafuer den ruecken ganz ordentlich verbrannt, und die anderen sind auch nicht ohne denkzettel weggekommen. obwohl wir Sunlotion mit schutzfaktor 30 verwendet haben...
jedenfalls sind wir in der frueh wieder mit der fokker 50 (wieder abwiegen, sehr zum amusement der indonesier, denn die wiegen aufgrund ihrer groesse natuerlich nur die haelfte von uns) nach denpasar geflogen, das ist der flughafen von bali. und jetzt sind wir in Ubud, das in der mitte von Bali liegt! mehr davon wieder mal im folgenden internetcafe, meine stunde ist vorbei ;)
gruss nach wien!
Yogyakarta Teil 2
so, also sind wir nach unserem unendlich fruehen aufstehen in yogya angekommen, oder jogja, haengt davon ab, wie sich die einwohner da gerade fuehlen. Jur und ich haben uns auf den lokalen markt gewagt (marlioboro jalan, uebersetzt heisst das marlborough road ;) ) und sinnlose souvenirs gekauft, bevor wir am abend mit lonely planet bewaffnet ein nettes restaurant gesucht haben. da sind wir dann mit jurians eltern in ein richtiges backpacktraveler cafe gefallen, das unter anderem auch python und cobra curry serviert: will musste das natuerlich sofort probieren. auch wenn es nur mit vorbestellung moeglich gewesen waere, er hat sich irgendwie durchsetzen koennen und doch noch ein bisschen schlangencurry ergattert. wir haben es auch alle probiert, und von der gourmet seite gesehen, es ist die muehe nicht wert! Wohl haben wir alle vor dem ersten bissen einen ziemlichen adrenalinrush bekommen.
am naechsten tag in der frueh sind wir mit dem bus ein bisschen an den rand von jogja gefahren, um dort - richtig hollaendisch eben - eine fahrradtour zu machen. "tour" war ein bisschen uebertrieben, weil wir ungefaehr 200m gefahren sind, dann war der erste stop, bei einer taschenfabriek ("way cheaper here, as it comes directly from the factory" - ja, sicher....) und dann nochmal 300m zu einer tempefabrik (mehr info zu tempe: wikipedia :) ). dann sind wir aber tatsaechlich einen ganzen kilometer gefahren, juche! es war **** heiss, die sonne hat heruntergebrannt wie *** und wir stoppten mitten in einem zuckerrueben feld, um uns dort den bloeden zucker anzuschauen. dementsprechend war unsere stimmung ("wir" sind Jur, Roemer und ich, Jurians eltern waren hellauf begeistert!). Nach dem Zucker haben wir eine Familie besucht, lokale Bauern, die uns kokosnusssaft zu trinken gegeben haben, saft weil es gar nicht wie kokosnussmilch schmeckt oder gar so aussieht.
Danach haben wir noch einen alten webstuhl gesehen und was weiss ich, jedenfalls hat es sich angefuehlt als im backofen. das war mit sicherheit der heisseste tag, den wir bisher miterlebt haben. Endlich sind wir wieder weg von dem bauernhof und mit dem auto zurueck gebracht worden nach jogja, wo wir noch einen zwischenstopp beim schloss des lokalen raja eingelegt haben. Das hat uns erstens den letzten rest an hitze gegeben und zweitens bestaetigt, dass die indonesier einen komischen stil haben, selbst wenn sie genug geld haben. alles war irgendwie in komischen farben, sehr spartanisch eingerichtet fuer ein raja palais, und nicht besonders liebevoll gestaltet. der guide hat uns herumgefuehrt und nur die sachen gezeigt, die mit holland zu tun hatten - sehr selektiv. Langsam werd ich patriotisch, dank der hollaendischen familie mit der ich hier unterwegs bin ;)
nach dem kraton (so heisst das "schloss") sind wir noch zum bird market gefahren, das war furchtbar!! Die ganzen armen viecher werden in viel zu kleinen kaefigen gehalten, sitzen uebereinander und kacken aufeinander, weil sie nicht mehr genug platz haben!! ein affe war da auch, der hat so verzweifelt an den gitterstaeben geruettelt, dass wir uns schon ernsthaft ueberlegt haben, ihn mitzunehmen und freizulassen. schlussendlich hat angeliques vernunft gewonnen und wir mussten ihn dort lassen. auch all die kleinen welpen und katzen und hasen und schildkroeten und fische in den plastikbechern (!!) haben uns so unendlich leid getan, dass wir beschlossen haben, wenn wir genug geld haben, kaufen wir den ganzen grund und machen einen tiergarten auf fuer die armen viecher (und das sage ich, die ich bei gott kein tierliebhaber bin!).
schlussendlich sind wir in unser hotel zurueck, haben pizzahut aufgesucht und probiert den affen zu vergessen.
am naechsten tag ging dann unser flug nach bali, davon in chapter III!
am naechsten tag in der frueh sind wir mit dem bus ein bisschen an den rand von jogja gefahren, um dort - richtig hollaendisch eben - eine fahrradtour zu machen. "tour" war ein bisschen uebertrieben, weil wir ungefaehr 200m gefahren sind, dann war der erste stop, bei einer taschenfabriek ("way cheaper here, as it comes directly from the factory" - ja, sicher....) und dann nochmal 300m zu einer tempefabrik (mehr info zu tempe: wikipedia :) ). dann sind wir aber tatsaechlich einen ganzen kilometer gefahren, juche! es war **** heiss, die sonne hat heruntergebrannt wie *** und wir stoppten mitten in einem zuckerrueben feld, um uns dort den bloeden zucker anzuschauen. dementsprechend war unsere stimmung ("wir" sind Jur, Roemer und ich, Jurians eltern waren hellauf begeistert!). Nach dem Zucker haben wir eine Familie besucht, lokale Bauern, die uns kokosnusssaft zu trinken gegeben haben, saft weil es gar nicht wie kokosnussmilch schmeckt oder gar so aussieht.
Danach haben wir noch einen alten webstuhl gesehen und was weiss ich, jedenfalls hat es sich angefuehlt als im backofen. das war mit sicherheit der heisseste tag, den wir bisher miterlebt haben. Endlich sind wir wieder weg von dem bauernhof und mit dem auto zurueck gebracht worden nach jogja, wo wir noch einen zwischenstopp beim schloss des lokalen raja eingelegt haben. Das hat uns erstens den letzten rest an hitze gegeben und zweitens bestaetigt, dass die indonesier einen komischen stil haben, selbst wenn sie genug geld haben. alles war irgendwie in komischen farben, sehr spartanisch eingerichtet fuer ein raja palais, und nicht besonders liebevoll gestaltet. der guide hat uns herumgefuehrt und nur die sachen gezeigt, die mit holland zu tun hatten - sehr selektiv. Langsam werd ich patriotisch, dank der hollaendischen familie mit der ich hier unterwegs bin ;)
nach dem kraton (so heisst das "schloss") sind wir noch zum bird market gefahren, das war furchtbar!! Die ganzen armen viecher werden in viel zu kleinen kaefigen gehalten, sitzen uebereinander und kacken aufeinander, weil sie nicht mehr genug platz haben!! ein affe war da auch, der hat so verzweifelt an den gitterstaeben geruettelt, dass wir uns schon ernsthaft ueberlegt haben, ihn mitzunehmen und freizulassen. schlussendlich hat angeliques vernunft gewonnen und wir mussten ihn dort lassen. auch all die kleinen welpen und katzen und hasen und schildkroeten und fische in den plastikbechern (!!) haben uns so unendlich leid getan, dass wir beschlossen haben, wenn wir genug geld haben, kaufen wir den ganzen grund und machen einen tiergarten auf fuer die armen viecher (und das sage ich, die ich bei gott kein tierliebhaber bin!).
schlussendlich sind wir in unser hotel zurueck, haben pizzahut aufgesucht und probiert den affen zu vergessen.
am naechsten tag ging dann unser flug nach bali, davon in chapter III!
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